Praxisbegleitung: Während der Ausbildung werden die Auszubildenden von den Pflegelehrerinnen mindestens 11-mal in dem praktischen Einsatz besucht, um Lernaufgaben durchzuführen, Fallbesprechungen und Pflegeplanungen zu besprechen und pflegerische Tätigkeiten an zu Pflegenden zu zeigen.
Praxisanleitung: Das Klinikum Peine hat 6 freigestellte Praxisanleiterinnen, die unseren Auszubildenden durch gezielte und geplante Anleitung pflegerische Kompetenzen in ihren jeweiligen Einsatzbereichen vermitteln, spezielle Tätigkeiten mit ihnen üben und ihr Handeln reflektieren.
Anleitungsprojekt: Damit unsere neuen Auszubildenden nicht ins kalte Wasser geschmissen werden, begleiten die 3.-Kursschüler*innen sie in den ersten 2 Praxistagen auf ihrer Station. Die 3.-Kursschüler*innen lernen gleichzeitig dabei das Anleiten neuer Mitarbeiter*innen, die Kommunikation in Teams und aktualisieren ihren Wissensstand durch neugierige Fragen der neuen Auszubildenden zu unterschiedlichsten Pflegethemen.
Ausbildungsnachweis: Jeder Auszubildende erhält zu Beginn der praktischen Ausbildung einen Ausbildungsordner, der den Lernstand der praktischen Ausbildung abbildet. Hierzu gehören u.a. die praktischen Lernziele, Tätigkeitsnachweise und praktische Lernaufgaben, die autodidaktisch ausgeführt werden. Er ist somit transparent für weitere Praxisanleiter*innen in den verschiedenen Einsatzbereichen.
Blockeinstieg/ Blockabschluss: Zu Beginn eines neuen Unterrichtsblocks wird der praktische Einsatz reflektiert und neue Lernziele des Blocks vorgestellt. Zum Ende des theoretischen Unterrichtsblocks werden unsere Auszubildenden auf den nächsten Praxiseinsatz vorbereitet, spezielle Lernziele thematisiert und das Gelernte reflektiert. Dies geschieht zumeist in gemütlicher Runde.
Lernberatung/ Lerncoaching: Durch Praxisbegleitung, Praxisanleitung und ständigem Austausch mit den Pflegelehrern werden unsere Auszubildenden stets über ihre Lernentwicklung und Lernmotivation beraten. Bei Bedarf und auf Wunsch bieten wir Lerncoaching an.
Skill: Regelmäßig werden theoretische Inhalte gemeinsam mit den Pflegelehrerinnen und den Praxisanleiterinnen durch praktisches Üben in unserer Lerninsel (Demonstrationsraum) vertieft.
Ausflüge: Zur Teambildung und Stärkung der einzelnen Kurse bieten wir regelmäßig unterschiedlichste Aktivitäten in Absprache mit den Auszubildenden an. Dazu gehören Kanufahrten, Bowling, Essen und vieles mehr.
Seminar: In der Ausbildung werden unsere Auszubildenden mit dem Sterben und Tod konfrontiert. In einem gesonderten Seminar außerhalb der Schule bieten wir die Möglichkeit erlebte bzw. erfahrene Situationen zu teilen und Ängste in einer vertrauensvollen Atmosphäre anzusprechen.
Schülerstation: Zur Vorbereitung auf das praktische Examen übernimmt der Kurs im 3. Ausbildungsjahr über 4 Wochen und in allen Schichten selbständig eine Station mit allen pflegerischen und administrativen Aufgaben. Die Praxisanleiterinnen und die Stationsmitarbeiter*innen stehen im Hintergrund und bei Fragen zur Verfügung. Die Auszubildenden reflektieren stets einen enormen Lernzuwachs und gehen mit Zuversicht in die anstehenden Prüfungen.
Auslandseinsatz: Nach Absprache ist über das Erasmus+ Programm ein Auslandspraktikum bis zu 4 Wochen möglich