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Qualitätsmanagement

QUALITÄTSMANAGEMENT

Ziel des Klinikums ist es, moderne, menschliche Medizin für die Menschen im Landkreis Peine und darüber hinaus auf hohem qualitativem Niveau vorzuhalten. Um eine stetige weitere Verbesserung der Prozess- und Ergebnisqualität zu erreichen, kommen verschiedene Qualitätsinstrumente zum Einsatz. Zur Erhöhung der Transparenz veröffentlichen wir im Qualitätsbericht wichtige Qualitätsindikatoren.

Leiterin Qualitätsmanagement

Carina Schürmann
05171-93 2757
05171-93 1239
 Email senden
carina.schuermann(at)klinikum-peine.de

Qualitätssicherung

Seit dem Jahr 2004 sind alle zugelassenen Krankenhäuser in Deutschland, gemäß §137 Abs. 1 Satz Nr. 6 SGB V, verpflichtet einen strukturierten Qualitätsbericht zu erstellen und zu veröffentlichen. Dabei regelt eine Richtlinie des gemeinsamen Bundesausschusses sehr detailliert den Aufbau des Qualitätsberichts. An diese vorgegebene Struktur sind wir als Krankenhaus gebunden. Durch eben diese Struktur kommt es aber leider teilweise zu Verzerrungen in der Darstellung des Leistungsspektrums und zu sehr langen Tabellen.

Trotz dieser Lesehemmnisse haben wir uns bemüht Ihnen einen strukturierten Qualitätsbericht anzubieten, der Ihnen eine Hilfe bei der Auswahl eines für Sie in Frage kommenden Krankenhauses an die Hand gibt.

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserem Haus und hoffen, dass Sie sich die Zeit und Muße nehmen unseren Bericht zu lesen. Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an.

Qualitätsbericht 2020

Um die Behandlungsqualität bundesweit mit anderen Einrichtungen zu vergleichen, ist das Klinikum Peine nach § 137 Abs. 1 SGB V wie alle nach § 108 SGB V zugelassenen Krankenhäuser zur Teilnahme an der externen vergleichenden Qualitätssicherung verpflichtet.

Die Vorgaben hierzu finden sich in der  G-BA Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung.

Dabei wird durch bestimmte Qualitätsindikatoren die Behandlungsqualität in verschiedenen Leistungsbereichen dokumentiert. Im Klinikum Peine sind das:

·         Dekubitusprophylaxe

·         Cholezystektomie

·         Karotis-Revaskularisation

·         Ambulant erworbene Pneumonie

·         Knieendoprothesenversorgung

·         Hüftendoprothesenversorgung

·         Hüftgelenknahe Femurfraktur mit osteosynthetischer Versorgung

·         Perkutane Koronarintervention (PCI) und Koronarangiographie

·         Herzschrittmacherversorgung und Implantierbare Defibrillatoren

·         Vermeidung nosokomialer Infektionen – postoperative Wundinfektionen

Nach Auswertung und Analyse der Daten erhält jedes Krankenhaus die Ergebnisse.

Falls Auffälligkeiten bzw. Abweichungen vorliegen sollten, erfolgt der sog. Strukturierte Dialog, in dem Stellung bezogen werden muss, so dass man die Gründe für die Abweichungen ermitteln kann.

Handelt es sich um Qualitätsmängel oder Qualitätsprobleme findet mit einem Expertengremium in einem vertraulichen Rahmen eine genauere Analyse der Ursachen statt.

Durch das Verfahren soll die Möglichkeit geboten werden, gezielt Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung aufzugreifen.

Weiterführende Informationen zum QS-Verfahren findet man unter:

https://www.g-ba.de/service/versicherteninformationen/datenerhebung/

https://lagn.eu/qs-verfahren.html

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Freiwillige Qualitätssicherung

Das EPRD ermittelt Daten über den Einsatz von künstlichen Hüft- und Kniegelenken, insbesondere über die „Standzeit“ der Implantate (wie viel Zeit liegt zwischen Einbau und Wechsel).

Auf Grundlage, der an das EPRD übermittelten Daten, soll langfristig eine Beurteilung der Qualität der Prothesen, eine Sicherung des Behandlungsergebnisses sowie eine Verringerung der Anzahl unnötiger Wechseloperationen stattfinden.

Das Verfahren bietet Informationen über Versorgungsqualität, Transparenz und Vergleichsmöglichkeit.

Weiterführende Informationen findet man unter:

https://www.eprd.de/de/fuer-patienten/allgemeine-informationen/
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Das TraumaRegister erfasst Daten über die Versorgung von Schwerverletzten, die das folgende Einschlusskriterium erfüllen: Aufnahme in das Krankenhaus über den Schockraum mit anschließender Intensivpflichtigkeit oder Ankunft in der Klinik mit Vitalzeichen und Versterben vor Aufnahme auf die Intensivstation. Es dient als Instrument der Sicherung der Behandlungsqualität von Schwerverletzten, ermöglicht Vergleiche mit anderen Kliniken und bildet die  Grundlage für die klinische und die Versorgungs-Forschung.

Es werden Daten über Demografie, Verletzungsmuster, Komorbiditäten, präklinisches und klinisches Management, intensivmedizinischen Verlauf und wichtige Laborbefunde einschließlich Transfusionsdaten erfasst. Weiterhin werden Daten zum Outcome (Ergebnis) wie beispielsweise der Zustand des Patienten nach Entlassung dokumentiert.

Weiterführende Informationen findet man unter:

https://www.traumaregister-dgu.de/
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Ziel dieses Qualitätssicherungsprojektes ist es, die Qualitätssicherung in der Akutbehandlung von Schlaganfallpatienten durch eine standardisierte Dokumentation der Diagnostik und Akuttherapie sicherzustellen.

Weiterführende Informationen findet man unter:
https://www.medizin.uni-muenster.de/qsnwd/das-projekt.html
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