Bereits seit vielen Jahren werden im Klinikum Peine in der Klinik für operative und endovaskuläre Gefäßchirurgie Dialysezugänge angelegt und weitere shuntchirurgische Eingriffe durchgeführt. Aufgrund der örtlichen Anbindung einer nephrologische Gemeinschaftspraxis, mit Dialysestandort für Hämodialyse innerhalb des Klinikums, konnten in den Vorjahren bereits große Erfahrungen in der Schaffung von Dialysezugängen gesammelt werden.
Auch heute - mehr als 10 Jahre nach Bezug der nephrologischen Praxis im Klinikum Peine – besteht eine sehr gute, kollegiale und enge Zusammenarbeit wodurch sich optimale Voraussetzungen für ein Zentrum für Dialysezugänge ergeben.
Eine Besonderheit ist ein ausgewiesener Schwerpunkt in der Hybrid–Behandlung (Kombination aus einer offenen Operation mit einer endovaskulären Operation) von Shuntstenosen und -verschlüssen. Die Mitarbeiter der Gefäßchirurgie verfügen über eine Expertise in der interventionellen Therapie. Auch hochkomplexe Shuntdysfunktionen werden minimalinvasiv behandelt, dies wird auch in unseren Zahlen deutlich. Durch dieses Vorgehen können viele Patienten rasch einer Dialyse wiederzugeführt und die provisorische Versorgung mit Vorhofkathetern vermieden werden.
Der shuntchirurgische Schwerpunkt wird in den letzten Jahren stetig ausgebaut. Neben Erstanlagen und Revisionen bei Stenosen/Verschlüssen werden auch komplexe Shunteingriffe wie Shuntreduktionsplastiken im Sinne von Aneurysmaraffungen, Shuntdrosselungen bei hyperdynamen Shunts und ähnliche durchgeführt.