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Hausordnung

(Die im Text aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwendete männliche Form, um fasst auch die weibliche Form.)

Das Hausrecht liegt beim Vorstand bzw. der Geschäftsführung und kann delegiert werden!

1.   Diese Hausordnung gilt für alle Patienten, Besucher und Benutzer, die sich im Gebäudekomplex oder auf dem Gelände des Klinikum Peine (KPE) aufhalten; sie gilt auch für die Bediensteten des KPE sinngemäß. Die Rechtsbestimmungen zwischen der Klinik und den Patienten werden durch die abgeschlossenen Verträge geregelt. Patienten, Benutzer und Besucher sind verpflichtet, die Anordnung der Ärzte, des Pflegepersonals und des Kaufmännischen Bereiches des KPE zu befolgen.

2.    Jeder hat sich so zu verhalten, dass eine Beeinträchtigung oder Gefährdung von Personen, Sachwerten und der Krankenversorgung ausgeschlossen ist. Insbesondere ist in allen Bereichen des Krankenhauses größtmögliche Ruhe einzuhalten.

3.    Krankenhausbereiche, die nur dem Krankenhauspersonal vorbehalten sind, dürfen von Nichtbeschäftigten nur aus begründetem Anlass betreten werden.

4.    Anordnungen der Feuerwehr und Polizei sowie der Klinikleitung und der von diesen beauftragten Personen, die die Einhaltung der Sicherheits- und Schutzmaßnahmen überwachen, ist unbedingt Folge zu leisten. Insbesondere dürfen Abwehrmaßnahmen bei Feuer und Notstand nicht behindert werden.

5.    Patienten dürfen nur die von den Ärzten des Klinikums verordneten oder zugelassenen Arznei- und Heilmittel verwenden. Es ist nicht gestattet, andere Arznei- und Heilmittel anzuwenden. Das eigenmächtige Entfernen von Verbänden oder Infusionen usw. ist nicht zulässig und entbindet das Klinikum von der Haftung von Folgeschäden.

6.    Die Verpflegung der Patienten richtet sich nach dem Speiseplan oder besonderen ärztlichen Anordnungen (Diätspeiseplan). Der Genuss alkoholischer Getränke ist grundsätzlich untersagt. Über Ausnahmen entscheidet der Leitende Abteilungsarzt. Aus hygienischen Gründen müssen Speisereste zurückgegeben werden.

7.    Aus hygienischen Gründen sind Papier und andere Abfälle ausschließlich in die dafür vorgesehenen Behälter zu werfen. Benutztes Geschirr ist in dafür vorgesehene Abstellplätze zu verbringen.

8.    Patientenbesuche können jederzeit erfolgen, soweit die notwendigen Maßnahmen während der Behandlung dem nicht entgegen sprechen. Dabei sind auch die Belange der im gleichen Zimmer untergebrachten sowie aller anderen Patienten und die allgemeine Nachtruhe (Beginn: 22:00 Uhr und Ende: 6:00 Uhr) zu beachten. Die Zahl der im Patientenzimmer anwesenden Besucher kann beschränkt werden. Jeder vermeidbare Lärm ist aus Rücksicht auf die Patienten zu unterlassen. Kinder unter 12 Jahren dürfen Besuche nur in Begleitung aufsichtsberechtigter Erwachsener wahrnehmen.
Auf der Intensivstation und in Infektionsbereichen sind Besuche nur nach vorheriger Anmeldung und nur mit ärztlicher Erlaubnis möglich. Besucher dieser Bereiche müssen die dafür vorgesehene Schutzkleidung anlegen und bis zum Verlassen tragen, wenn dies vom Arzt angeordnet oder aus pflegerischer Sicht notwendig ist.

Besucher, die an übertragbaren Krankheiten leiden oder in deren Hausgemeinschaft solche Krankheiten vorliegen, dürfen das Krankenhaus nicht betreten.

9.    Während der ärztlichen und pflegerischen Visiten, der Behandlungszeiten und den Mahlzeiten müssen die Patienten erreichbar sein.

10.  Der Aufenthalt von Patienten im Freien richtet sich nach den ärztlichen Anordnungen. Das Gelände des Klinikums darf nur im Ausnahmefall mit konkreter Terminierung und Genehmigung des zuständigen Stationsarztes verlassen werden.

11.  Patienten, die sich außerhalb des Krankenzimmers aufhalten, müssen Überbekleidung anziehen (zum Beispiel Bade- oder Morgenmantel). Außerhalb des Klinikgebäudes ist Straßen- oder Freizeitkleidung zu tragen.

12.  Das Rauchen ist in den Klinikumsräumen nicht gestattet. Dasselbe gilt für das Rauchen elektrischer Zigaretten. Es sind ausschließlich die dafür ausgewiesenen Bereiche auf dem Gelände aufzusuchen.

13.  Die Einrichtungen des Klinikums sind pfleglich und schonend zu behandeln. Technische Anlagen (wie zum Beispiel Aufzüge, Transporteinrichtungen, Sprech- und Rufanlagen sowie medizintechnische Geräte) dürfen nur ihrem Zweck entsprechend verwendet werden. Sicherheitseinrichtungen dürfen nicht beschädigt, verstellt oder funktionsunfähig gemacht werden (zum Beispiel durch das Unterkeilen von Brandschutz- und Außentüren oder das Verstellen von Flucht- und Rettungswegen). Hilfsmittel (wie zum Beispiel Rollstühle), die als Leihgabe zur Verfügung stehen, sind nach Benutzung wieder zurückzubringen. Für vorsätzliche oder fahrlässige Beschädigung von Klinikeigentum wird Schadenersatz verlangt.

14.  Eigene Rundfunk- und Fernsehgeräte sowie Geräte zur Musikwiedergabe dürfen nur mit Zustimmung der diensthabenden leitenden Pflegekraft und der Mitpatienten betrieben und nicht über Zimmerlautstärke eingestellt werden. Während der Ruhezeiten ist der Betrieb grundsätzlich untersagt. Entsprechendes gilt für Musikinstrumente. Patienten und Begleitpersonen haben zu beachten, dass die von ihnen im Klinikum betriebenen Rundfunk- und Fernsehgeräte gebührenpflichtig sind. Die Anmeldung obliegt dem Patienten bzw. der Begleitperson.

15.  Das Klinikum ist kein öffentlicher sondern ein geschützter und ein beschützender Raum. Es ist daher verboten, Patienten ohne deren vorherige Zustimmung zu fotografieren oder zu filmen - dies gilt auch dann, wenn die Aufnahmen hinterher anonymisiert werden sollen. Für Patienten-Interviews und -Aufnahmen auf dem Krankenhausgelände und im Gebäude sind andere Maßstäbe anzulegen als in der Öffentlichkeit. Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass ein Patient in der Lage ist, von seinem Widerspruchsrecht gegen eine Aufnahme (oder ein Gespräch) Gebrauch zu machen. Nachwirkung oder Einfluss von Narkose- bzw. anderen Medikamenten oder eine aus anderen Gründen fehlende Geschäftsfähigkeit sind im Krankenhaus stets zu bedenken. Foto-, Ton- oder Video-Aufnahmen, die für gewerbliche, kommerzielle Zwecke oder zur Veröffentlichung bestimmt sind, sind nur nach vorheriger Genehmigung durch die Geschäftsführung gestattet. Das gilt auch für Aufnahmen durch Patienten oder deren Angehörige. Auch solche Aufnahmen sind ohne vorherige Genehmigung untersagt. Fotografieren und Filmen ist nur Patienten und deren Angehörigen und dann ausschließlich zu privaten und persönlichen Zwecken erlaubt. Dabei dürfen jedoch keine anderen Personen, insbesondere Patienten, gefilmt oder fotografiert werden. Journalisten ist aus den genannten Gründen das unangemeldete Aufsuchen des Klinikums, des Krankenhausgeländes sowie von Krankenhauspatienten zum Zwecke der Recherche oder Berichterstattung ohne vorherige Genehmigung nicht gestattet. Journalisten, die sich im Rahmen ihrer Tätigkeit auf dem Krankenhausgelände an einen Patienten, Besucher oder Mitarbeiter wenden, müssen sich vorher als Journalist zu erkennen geben.

16.  Aus Sicherheitsgründen sind in verschiedenen Bereichen unseres Hauses Videoüberwachungskameras installiert. Sie dienen dem Schutz von Patienten, Besuchern, Mitarbeitern und Sachgütern.

17.  Wünscht der Patient in sozialen oder sozialrechtlichen Fragen Beratung und Betreuung, so erfolgt die Vermittlung über die diensthabende leitende Pflegekraft.

18.  Patienten und deren Angehörige können auch außerhalb der Besuchszeiten jederzeit durch die diensthabende leitende Pflegekraft einen Mitarbeiter der Patientenseelsorge an das Krankenbett rufen lassen.

19.  Das Abstellen von Kraftfahrzeugen auf dem Gelände des Krankenhauses erfolgt auf eigene Gefahr. Es gelten die Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung (StVO). Patienten und Begleitpersonen ist außerhalb der dafür gekennzeichneten Parkplätze das Abstellen ihrer Fahrzeuge auf dem Klinikgelände während der stationären Behandlung nicht erlaubt. Das Klinikum ist berechtigt, unberechtigt abgestellte Fahrzeuge gegen Kostenersatz abschleppen zu lassen.

20.  Wir empfehlen Ihnen, Wertgegenstände, Schmuck und größere Geldmengen sicherheitshalber zu Hause zu lassen. Für den Verlust nicht zur Verwahrung übergebener Gegenstände übernimmt das Krankenhaus keine Haftung.

Schadens- oder Verlustmeldungen sind unverzüglich nach Kenntnis des Schadens bzw. des Verlustes an die diensthabende leitende Pflegekraft zu richten. Diese leitet die Meldung unverzüglich an die Verwaltung weiter. Fundsachen und zurückgelassene Sachen sind der diensthabenden leitenden Pflegekraft zu übergeben. Diese übergibt die Fundsachen der Hausverwaltung.

21.  Den Patienten, Besuchern und Mitarbeitern ist es nicht gestattet:

  • Hunde oder andere Haustiere mitzubringen (ausgenommen Therapiehunde im Rahmen des Therapieeinsatzes sowie Assistenzhunde),
  • für politische oder weltanschauliche Ziele zu werben oder zu sammeln,
  • um Geld oder Geldeswert zu spielen,
  • Feuer zu zünden und offenes Licht (zum Beispiel Kerzen) zu verwenden.

22.  Bei wiederholten oder groben Verstößen gegen diese Hausordnung können Patienten und Benutzer von der Geschäftsführung oder autorisierten Personen aus der Klinik verwiesen werden. Gegen Besucher oder andere Personen kann entsprechend ein Hausverbot ausgesprochen werden.

23.  Bei Wünschen oder Beschwerden, die sich auf ärztliche, pflegerische oder sonstige Maßnahmen beziehen, können sich die Patienten an das Beschwerdemanagement (Telefon 05171-93 2757) wenden.

Peine, den 11.07.2019

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gez. Dr. Martin Windmann                                                   gez. Franz Caesar                                    

Geschäftsführung                                                                Geschäftsführung     

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