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Auszubildendenbericht "Auslandspraktikum in Schottland"

Auszubildende der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege des Klinikums Peine beim Schottlandbesuch
Auszubildende der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege des Klinikums Peine beim Schottlandbesuch

Als Marie Ende des Jahres 2017 in einer Zeitung einen Artikel über das Erasmus Plus Programm las, entstand die Idee ein Auslandspraktikum in Europa zu machen. Damals wussten wir noch nicht, dass es sogar möglich sein würde, dieses im Rahmen unserer Ausbildung zu machen.
Nachdem wir weitere Informationen eingeholt und Marie Kontakt zu unserer Stipendiums-Organisation „Arbeit und Leben Berlin-Brandenburg“ hatte, traten wir mit dem Wunsch an unsere Schulleitung Frau Jürgens-Hermsdorf heran, die uns sagte, wir sollten ein Motivationsschreiben an die Pflegedirektion schreiben, währenddessen sie sich um die Freistellung für vier Wochen beziehungsweise die Anrechnung des Praktikums zur Pflichtzeit in der ambulanten Pflege kümmern würde.

Ursprünglich wollten wir nach Irland und dort in einem Krankenhaus arbeiten, dies war leider aus rechtlichen Gründen nicht möglich, weshalb wir dem Vorschlag von Arbeit und Leben folgten und uns für Schottland entschieden. In einem Vorbereitungsseminar im Februar erhielten wir erste Informationen, wobei die für uns wichtigsten Details erst eine Woche vor Abreise im September kommen sollten. Für das Stipendium füllten wir einen Online Lebenslauf aus, in welchem wir auch unsere Lernziele und Kompetenzen eintrugen. Wohnen duften wir alle gemeinsam bei einer pakistanisch-stämmigen Familie in Clydebank, einer Kleinstadt vor Glasgow.

Eine Woche vor Abreise am 9.9.2018 erhielten wir dann die Informationen zu unserem Praktikum:
Marie arbeitete bei „Alzheimer Scotland“, einer Tagespflege für Menschen mit Demenz, Sahra beim „Antonine Court“, einer Tagespflege für Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen und Kira arbeitete bei „Addaction“, einer Wohltätigkeitsorganisation für Alkohol- und Drogenabhängige. Während der Zeit in Glasgow durften wir in Arbeitsfelder kennenlernen, die sich sehr von denen unterscheiden, die wir in Deutschland im Rahmen der Ausbildung durchlaufen. Trotz der Tatsache, dass wir nicht in einem Krankenhaus arbeiten durften (auch in Schottland ist es rechtlich für uns nicht möglich gewesen dort zu arbeiten), haben wir so sehr viel lernen und auch einen guten Einblick in das schottische Gesundheitssystem gewinnen können. Was uns jedoch am meisten beeindruckt hat, war das Ansehen, welches die Gesundheits- und Krankenpflege dort hat: ganz anders als hier hört man als Antwort wenn man sagt, man werde „Nurse“ nur positives und sieht strahlende Gesichter, das ist etwas, woran sich die deutsche Gesellschaft ein Beispiel nehmen kann.

Wir bedanken uns auch noch einmal recht herzlich bei unserer Schule für Gesundheits- und Krankenpflege am Klinikum Peine, Frau Jürgens-Hermsdorf, dem Klinikum Peine und auch Arbeit und Leben Berlin Brandenburg (und auch wenn sie es nicht lesen werden bei Light on the Path, unserer Partnerorganisation in Glasgow)

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