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Ausbildung

Pflegefachfrau / Pflegefachmann
  

Der neu beschriebene Beruf der Pflegefachfrau / des Pflegefachmanns ist ein Beruf der Zukunft!

Auch wenn jeder sich Gesundheit wünscht, wird doch pflegerische Anleitung, Unterstützung und Betreuung in allen Altersstufen – vom Säugling bis zum hoch betagten Menschen - benötigt und eingefordert. Professionelle Pflege wird in allen Gesundheitsbereichen also präventiv, kurativ, rehabilitativ, palliativ und sozialpflegerisch erbracht und findet somit in den verschiedensten Institutionen wie z.B. Krankenhäuser, Altenheime, ambulante Stationen als auch psychiatrische und pädiatrische Zentren statt.

Ausbildungsziel

Unsere Auszubildenden sollen Pflege als eigenständigen Beruf mit vorbehaltenen Tätigkeiten erlernen.

Unsere Auszubildenden werden befähigt, auf der Grundlage fachlichen Wissens und Könnens sowie auf der Grundlage des allgemein anerkannten Standes pflegewissenschaftlicher, medizinischer und weiterer bezugswissenschaftlicher Erkenntnisse sowie auf der Grundlage einer professionellen Ethik die beruflichen Aufgaben zielorientiert, sachgerecht, methodengeleitet und selbständig zu lösen sowie das Ergebnis zu beurteilen.

Unsere Auszubildenden werden befähigt die konkrete Lebenssituation und die Selbstständigkeit der zu pflegenden Menschen zu berücksichtigen und das Recht auf Selbstbestimmung dabei zu achten. Dabei wird unseren Auszubildenden ein professionelles, ethisch fundiertes Pflegeverständnis vermittelt.

Insbesondere werden unsere Auszubildenden befähigt

  1. Die folgenden Aufgaben selbständig auszuführen*:

  • Erhebung und Feststellung des individuellen Pflegebedarfs und Planung der Pflege,
  • Organisation, Gestaltung und Steuerung des Pflegeprozesses,
  • Durchführung der Pflege und Dokumentation der angewendeten Maßnahmen,
  • Analyse, Evaluation, Sicherung und Entwicklung der Qualität der Pflege,
  • Bedarfserhebung und Durchführung präventiver und gesundheitsfördernder Maßnahmen,
  • Beratung, Anleitung und Unterstützung von zu pflegenden Menschen bei der individuellen
    Auseinandersetzung mit Gesundheit und Krankheit  …
  • Erhaltung, Widerherstellung, Förderung, Aktivierung und Stabilisierung individueller Fähigkeiten der zu pflegenden Menschen …
  • Einleitung lebenserhaltender Sofortmaßnahmen bis zum Eintreffen der Ärztin oder des Arztes und Durchführung von Maßnahmen in Krisen- und Katastrophensituationen
  • Anleitung, Beratung und Unterstützung von anderen Berufsgruppen und Ehrenamtlichen in den jeweiligen Pflegekontexten …

  1. Ärztlich angeordnete Maßnahmen eigenständig durchzuführen, insbesondere Maßnahmen der medizinischen Diagnostik, Therapie und Rehabilitation
  2. Interdisziplinär mit andere Berufsgruppen fachlich zu kommunizieren und effektiv zusammen zu arbeiten …

*Gesetz über die Pflegeberufe §5

Ausbildungsablauf, –struktur und Prüfungen:

Ausbildung in der Theorie:

(mindestens 2100 Stunden)

Im theoretischen Unterricht werden unseren Auszubildenden Kompetenzen* vermittelt, die sie als Pflegefachfrau / Pflegefachmann benötigen um professionell zu handeln. Dazu gehören

  1. Pflegeprozesse und Pflegediagnostik in akuten und dauerhaften Pflegesituationen verantwortlich zu planen, organisieren, gestalten, durchführen, steuern und evaluieren.
  2. Kommunikation und Beratung personen- und situationsorientiert zu gestalten.
  3. Intra- und Interprofessionelles Handeln in unterschiedlichen systemischen Kontexten verantwortlich zu gestalten und mitgestalten.
  4. Das eigene Handeln auf Grundlage von Gesetzen, Verordnungen und ethischen Leitlinien zu reflektieren und begründen.
  5. Das eigene Handeln auf der Grundlage von wissenschaftlichen Erkenntnissen und berufsethischen Werthaltungen und Einstellungen zu reflektieren und begründen.

*Anlage 2 (zu § 9 Absatz 1 Satz 2) Kompetenzen für die staatliche Prüfung nach § 9 zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann

In dem theoretischen Unterricht lernen unsere Auszubildenden größtmöglich eigenständig und problemorientiert. Dabei stehen ihnen qualifizierte Pflegepädagoginnen und Dozenten an der Seite. Der Unterricht findet in Räumen mit Medientechnik und Internetanschluss statt. Der Unterricht erfolgt im Blockunterricht. Einzelne Unterrichtstage finden in den langen externen Einsätzen zum gegenseitigen Austauschen statt. Interessante Projekte sorgen für Abwechslung. (s. „Aktuelles“)

Allgemeinbildende Fächer:

Niedersachsen fordert in der 3-jährigen Pflegeausbildung 280 Stunden allgemeinbildende Fächer in den Gebieten: Deutsch/Kommunikation, Fremdsprache/Kommunikation, Politik, Religion, die bei uns berufsbezogen unterrichtet werden.

Ausbildung in der Praxis:

(mindestens 2500 Stunden)

Pflege von Menschen aller Altersgruppen erlernen unsere Auszubildenden in der akut stationären Versorgung (Krankenhaus) in der stationären Langzeitpflege (Altenheim),  in der ambulanten pflegerischen Versorgung sowie in den Bereichen der Psychiatrie und Pädiatrie.

Die praktische Ausbildung findet zumeist in Fachabteilungen unseres Klinikums statt, dazu kommen externe Pflichteinsätze bei ausgewählten Kooperationspartnern, auf die unsere Auszubildenden entsprechend vorbereitet werden.

Im praktischen Einsatz werden die Auszubildenden von Praxisanleitern geschult und angeleitet. Nach 1,5 Jahren beginnen die Auszubildenden mit Nachtdiensten, die in der Ausbildungszeit nicht mehr als gesamt 120 Stunden betragen dürfen (8 - 12 Nächte). Wahleinsätze können in der zentralen Notaufnahme oder im medizinischen Diagnostikzentrum oder in der Dialyse oder im Hospiz oder anderen Bereichen ausgesucht werden.

Generalistik:

Unsere Auszubildenden werden über die 3 Jahre generalistisch ausgebildet. Möchte der Auszubildende vor dem letzten Drittel der Ausbildung von seinem Wahlrecht Gebrauch machen und den Abschluss als Altenpfleger/Altenpflegerin oder Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-in wählen bedarf es einen Schulwechsel.

Prüfungsmodalitäten:

Leistungsbewertung in Theorie und Praxis finden während der gesamten Ausbildung in unterschiedlicher Form statt.

Für jedes Ausbildungsjahr wird ein Zeugnis über die erbrachten Leistungen in Theorie und Praxis ausgestellt.

Zwischenprüfung:

Nach 2 Ausbildungsjahren wird eine Zwischenprüfung entsprechend der bis dahin vermittelten Kompetenzen durchgeführt.

Vornoten:

Vornoten* werden bei der Bildung der schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfung jeweils mit 25% berücksichtigt.

*Pflegeausbildungs- und Prüfungsverordnung §13

Staatsexamen:

Gliedert sich in 3 Teile:

  • schriftliche Prüfung
  • praktische Prüfung
  • mündliche Prüfung

Berufsbezeichnung:

Personen, die die gesetzlich vorgeschriebene Ausbildung absolviert haben und die staatliche Abschlussprüfung bestanden haben, erhalten eine Urkunde und sind berechtigt, die Berufsbezeichnung „Pflegefachfrau“ oder „Pflegefachmann“ zu führen. Die Berufsbezeichnung ist EU-weit anerkannt.

Zugangsvoraussetzungen

  • gesundheitliche Eignung

  • mittlerer Schulabschluss (Realschulabschluss) oder eine gleichwertige Schulbildung

  • oder Hauptschulabschluss mit mindestens zwei jähriger Berufsfachschule Sozialpflege

  • oder Hauptschulabschluss mit mindestens zwei jähriger erfolgreicher Berufsausbildung

  • oder Erlaubnis zum/zur Krankenpflegehelfer/in  bzw. Pflegeassistent/-in

Ausbildungsdauer

Beginn der Ausbildung ist der 1. August jeden Jahres.
Die Dauer beträgt drei Jahre.

Vergütung

Die Ausbildungsvergütungen richten sich nach den jeweiligen Tarifabschlüssen des TVöD.

1. Ausbildungsjahr: 1.090, 69 € brutto/Monat

2. Ausbildungsjahr: 1.152,07 € brutto/Monat

3. Ausbildungsjahr: 1.253,38 € brutto/Monat

Unterkunft

Zimmer stehen in unserem Wohnhaus zur Verfügung.

Anfragen dazu richten Sie an Frau Ahlvers unter 05171 93-2980 oder Stefanie.Ahlvers(at)akh-celle.de.

Bewerbungsunterlagen und –fristen

Bitte bewerben Sie sich mit Ihren aussagekräftigen und vollständigen Bewerbungsunterlagen online unter Nutzung des Bewerbungsformulars. Andernfalls haben Sie die Möglichkeit Ihre Bewerbungsunterlagen schriftlich oder per E-Mail einzureichen.

Ansprechpartner für die Ausbildung ist:

Pflegefachschule
Klinikum Peine gGmbH
Virchowstraße 8g
31226 Peine

Tel.: 05171 93-1211
Friederike.Juergens-Hermsdorf(at)Klinikum-Peine.de

Folgende Bewerbungsunterlagen sind erforderlich:

 · Bewerbungsschreiben mit Angabe zur Berufsmotivation

 · tabellarischer, lückenloser Lebenslauf

· Lichtbild wünschenswert

· Zeugniskopien (Abschlusszeugnisse aller Schulen und das aktuelle Zeugnis sowie ggf. Arbeitszeugnisse)

· ggf. Praktikumsnachweise

Duales Studium

Für Abiturienten:

Bei Interesse kann neben der Berufsausbildung ein Studiengang BA of Science an der Hochschule Ostfalia in Wolfsburg angefangen werden, nähere Informationen erhalten Sie bei der Schulleitung.

Pflegefachschule / Schule für Gesundheits- und Krankenpflege

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Die Pflegefachschule / Schule für Gesundheits- und Krankenpflege steht für die in den 3 Lehrjahren verteilten  60 Auszubildenden jederzeit zur Verfügung. 

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