Leistungsspektrum und Schwerpunkte

Die Radiologie versorgt das gesamte Klinikum Peine mit bekannten und modernen diagnostischen und therapeutischen Verfahren. Im Rahmen der Ermächtigung werden auch ambulante Patienten versorgt. Die Abteilung verfügt über ein breites Spektrum an radiologischer Diagnostik und Therapie. Sie kann praktisch sämtliche radiologische Untersuchungen und Behandlungen durchführen.
Durch Zusammenarbeit mit der Radiologischen Praxis in Peine werden jedoch notwendige MRT-Untersuchungen von stationären Krankenhauspatienten durchgeführt. Innerhalb der letzten Monate haben die radiologischen Therapien beträchtlich an Umfang zugenommen. Diese Therapien sind stets dem aktuellen Stand der Wissenschaft angepasst und werden entsprechend dem Interesse der Patienten aus gegebenenfalls mehreren möglichen Verfahren gewählt.

Die Computertomographie (CT) ist eine mit Spiral-Technik ausgestattete Röntgenanlage, die binnen Sekunden Schnittbilder aus dem Körper in einer Atemanhaltephase erzeugen kann. Die Parameter wie Auflösung, Kontrast, Schichtdicke, Strahlendosis und Rekonstruktionsalgorithmus werden anhand der zu erkennenden Details und unter Berücksichtigung der erforderlichen Bildqualität gewählt. Ein Festkörperdetektor als besonderer Zusatz reduziert die für eine vorgegebene Bildqualität notwendige Strahlendosis um etwa 20 %. Unter CT-Steuerung werden täglich Punktionen zur Gewebeentnahme, zur Ableitung von krankhaften Flüssigkeitsansammlungen, aber auch zur lokalen Applikation von Medikamenten z.B. zur Schmerztherapie durchgeführt.  

Hierbei ermöglicht die Bildgebung eine exakte und unmissverständliche Darstellung der Punktionsnadel und der Umgebung, so dass Fehlpunktionen vermieden werden können. Ein besonderes Angebot ist die CT-gesteuerte Radiofrequenzthermoablation (RFA), d.h. die lokale Verbrennung von Tumoren mittels Radiofrequenzwellen nach exakter Plazierung der Sonde unter CT-Steuerung. Überwacht wird der Vorgang zusätzlich mittels Ultraschall.

Die Angiographie ist eine mit einer DSA (Digitale Subtraktionsangiographie)- Technik ausgestattete Röntgenanlage, die unter Subtraktion eines Leerbildes ohne Kontrastmittel von einem Bild mit kontrastmittelgefüllten Gefäßen ein reines Gefäßbild ohne Überlagerungen erzeugen kann. Mit der Anlage werden täglich diagnostische Untersuchungen durchgeführt. Ein besonderes Angebot besteht in der chemotherapeutischen Behandlung von Lebertumoren (Embolisation), bei der die Medikamente zur Erzielung einer hohen Konzentration in die Leberarterie appliziert werden.
Diese Medikamente sind mit einer Trägersubstanz (Lipiodol) vermischt und sollen mit dem Blutfluß bevorzugt in die Tumoren transportiert werden.

Diese Therapie kann mit der oben beschriebenen Radiofrequenzthermoablation kombiniert werden. Die Mammographie ist eine mit einer stereotaktischen Zusatzeinrichtung ausgestattete Röntgenanlage, die neben der reinen Bilddiagnostik von Brusttumoren oder -entzündungen erlaubt, Gewebeproben zu entnehmen. Die Ultraschalldiagnostik der Brustdrüse ergänzt die mammographischen Möglichkeiten um die Darstellbarkeit von Tumoren auch innerhalb einer gewebereichen Brust, vornehmlich bei jüngeren Patientinnen. Solide Tumoren können ultraschallgesteuert punktiert werden. Für die gynäkologische Abteilung unseres Hauses wird zur präoperativen Lokalisation von krankhaften Herden eine sogenannte Markierung durchgeführt, die bei uns als Drahtmarkierung unter stereotaktischer oder Ultraschallsteuerung erfolgt.

Eine Röntgendurchleuchtungsanlage dient zur Untersuchung des Magen-Darm-Traktes mit Kontrastmittel und zur exakten Darstellung von Gelenken unter verschiedenen für den Unfallchirurgen relevanten Projektionen. Drei stationäre Röntgenaufnahme-Anlagen erlauben die Untersuchung von Skelett, Lunge und Bauchraum. Eine davon befindet sich direkt in der Notfallaufnahme und erlaubt ohne Verzögerung die ersten wichtigsten Aufnahmen im Rahmen der Notfallversorgung. Selbstverständlich verfügt die Abteilung über eine mobile Röntgenaufnahme-Anlage, die speziell die Intensivstationen versorgt und zu den nicht oder nur unter hohem Aufwand zu transportierenden schwer kranken Patienten gefahren

  • Computertomographische (CT-) Untersuchungen und Behandlungen unter CT-Kontrolle zur exakten Plazierung der Nadeln und Sonden  
  • Mammographische Untersuchungen der Brustdrüse zur Vorsorge, Diagnostik und Nachsorge von Tumoren
  • Ultraschalluntersuchungen der Brustdrüse zur Vorsorge, Diagnostik und Nachsorge von Tumoren, des Bauchraumes und der Gefäße bei speziellen Fragestellungen und Therapien
  • alle radiologischen konventionellen Röntgenuntersuchungen

Schwerpunkte der interventionellen Radiologie

  • interventionelle Computertomographie
 
Zurück zur Website   Drucken   © Klinikum Peine    Tel. 0571 - 931001