AKH Home Page

Schrift

  • a
  • A
  • A+

Abteilung für Radiologie

Erkrankungen & Therapien

Im Folgenden werden einige der wichtigsten und häufigsten Erkrankungen in der Radiologie dargestellt.

Schlaganfall

Schlaganfall ist eine sehr häufige Erkrankung, die in vielen Fällen schneller Diagnostik bedarf („time is brain“). Die Computertomographie ist im Notfall unabdingbar, da sie eine sehr schnelle Diagnostik ermöglicht. Die Magnetresonanztomographie kann die Diagnostik später verfeinern.

Bandscheibenvorfall

Bandscheibenvorfall kann in allen erwachsenen Altersgruppen vorkommen und „Hexenschuss“ verursachen. Diagnostische Methode der Wahl ist die Magnetresonanztomographie, die die gerutschte Bandscheibe und ggf. eine Nervenquetschung eindrucksvoll nachweisen kann.

Lungenentzündung

Lungenentzündung wird in der Radiologie täglich diagnostiziert. In der Regel reicht die Röntgenaufnahme der Lunge aus, um die Entzündung sichtbar zu machen. Eher selten muss  die Computertomographie durchgeführt werden.

Lebertumor

Lebertumor macht leider erst spät Symptome. Der Patient wird daher oftmals spät gewarnt  oder der Tumor ist ein Zufallsbefund. In einigen Fällen kann Ultraschall zur  Diagnose führen, oft wird dann die Computertomographie und/oder Magnetresonanztomographie notwendig. 

Knochenbruch (Fraktur)

Knochenbruch (Fraktur) wird täglich mehrmals in der Radiologie auf den Röntgenaufnahmen gesehen. Einfache Frakturen können mittels einfacher Röntgenaufnahmen hinreichend beurteilt werden, z.B. der Bruch der Unterarmspeiche. Bei komplexen Frakturen, z.B. Frakturen des Hüftgelenkes wird die Computertomographie notwendig, um den Bruchverlauf vor einer möglichen Operation genau darzustellen. Zur Beurteilung des Alters des Bruches in der Wirbelsäule kommt die Magnetresonanztomographie zum Einsatz.

Gefäßeinengung

Gefäßeinengung kommt besonders bei starken Rauchern häufig vor. Folge der Erkrankung in den Beinen ist zunächst die Reduzierung der Gehstrecke. Als erste bildgebende Maßnahme kommt die Ultraschalluntersuchung zum Einsatz. Durch die Magnetresonanztomographie kann völlig ohne Röntgenstrahlen ein „Gefäßatlas“ erzeugt werden, der ein genaues Bild über den Ort und die Ausprägung der Einengung gibt. Ein detaillierteres Bild über die Gefäßsituation erzeugt die gering invasive digitale Subtraktionsangiographie, nach der der Patient für mehrere Stunden im Bett bleiben muss.

Besondere Behandlungsmethoden

MRT- oder CT-gesteuerte periradikuläre Therapie (PRT)

MRT- oder CT-gesteuerte periradikuläre Therapie (PRT) wird meist durchgeführt bei Schmerzen durch Quetschung oder Irritation der Nervenwurzeln, die in der Wirbelsäule aus dem Rückenmark austreten, z.B. bei Bandscheibenvorfall, wenn die medikamentöse Therapie nicht ausreichend hilft. Hierbei wird unter bildgebender Steuerung eine sehr dünne Hohlnadel exakt vor die Nervenwurzel plaziert und Medikamente vor Ort des Geschehens gespritzt.

In der Regel geschieht die Steuerung mittels Computertomographie, die Röntgenstrahlen anwendet.

Unsere Abteilung ist in der Lage, die Steuerung mittels Magnetresonanztomographie durchzuführen, die ohne Röntgenstrahlung arbeitet. Besonders bei jüngeren Patienten und Frauen ist diese Methode gegenüber der Steuerung mittels Computertomographie vorzuziehen.

MRT des Herzens

MRT des Herzens ist eine moderne und relativ neue Untersuchungsmethode. Eingesetzt wird diese zum Beispiel zur Beurteilung der Beweglichkeit des Herzmuskels und zum empfindlichen Nachweis von Schädigungen des Herzmuskels durch einen Infarkt oder eine Entzündung. 

CT-gesteuerte Drainage von Eiter

CT-gesteuerte Drainage von Eiter wird in unserer Abteilung sehr häufig angewendet, um gefährliche entzündliche Flüssigkeit (Eiter) mit sehr geringem Aufwand und patientenschonend aus dem Körper zu entfernen, und erfreut sich großer Beliebtheit. Hierbei wird ein dünner Schlauch unter bildgebender Steuerung zielgenau in diese Flüssigkeit eingeführt und die Flüssigkeit ausgesaugt.

Unsere Abteilung verfügt über Erfahrung auf diesem Gebiet seit sehr vielen Jahren.

Sprache

Suchen