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RICHTIGES ATMEN BEIM SPORT.

Bildnachweis: Fotolia, Robert Kneschke
Bildnachweis: Fotolia, Robert Kneschke

Ob allgemeines Wohlbefinden oder körperliche Leistungssteigerung: Es gibt viele gute Gründe sportlich aktiv zu sein. Um dabei nicht aus der Puste zu kommen, ist die richtige Atmung ein entscheidender Erfolgsfaktor. Denn der über die Lunge aufgenommene Sauerstoff wird über das Herz-Kreislauf-System im ganzen Körper verteilt und liefert uns so wertvolle Energie.

Unser Atemsystem bei sportlicher Aktivität

Bei körperlicher Aktivität verbraucht unser Organismus wesentlich mehr Sauerstoff als im Ruhezustand. Deshalb atmen wir unter Anstrengung schneller und tiefer, um mehr Luft durch unsere Lunge befördern zu können. Während im ruhigen Zustand sechs bis acht Liter Luft pro Minute die Atemwege passieren, sind es bei maximaler Belastung bis zu 120 Liter – bei Leistungssportlern sogar bis zu 250 Liter. Um sich also bei sportlichen Aktivitäten nicht durch Seitenstechen und Atemnot vorzeitig auszubremsen, ist es ratsam auf die richtige Atmung  zu achten. 

So atmen Sie richtig:

Unsere Atmung wird automatisch so gesteuert, dass sie bestmöglich funktioniert. Abgesehen von einigen Sportarten, wie z. B. Schwimmen, müssen daher keine besonderen Atemtechniken einstudiert werden. Es ist deshalb ausreichend, sich auf diese Tipps zu konzentrieren:

  • Am effektivsten ist eine ruhige und gleichmäßige Atmung mit tiefen Atemzügen.
  • Atmen Sie bei Ausdauersport möglichst durch die Nase ein. So werden Schmutzpartikel aus der Luft gründlicher gefiltert als bei der Mundatmung, und die Luft wird auf Körpertemperatur erwärmt.
  • Bei sportlichen Spitzenbelastungen (z. B. Sprinten) fällt das Atmen durch den Mund leichter. Sobald die Spitzenbelastung vorüber ist, sollte jedoch wieder durch die Nase geatmet werden.

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