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Ideensammler im Peiner Klinikum auf Suche
„Daran habe ich auch schon gedacht!“ und „Tolle Idee“. Die Kommentare vor den Stellwänden sind durchweg positiv. Zum ersten Mal fand im Klinikum Peine der „Tag der Ideen“ statt.
Zu der gemeinsamen Aktion von Betriebsrat und Direktorium wurden alle Mitarbeiter des Klinikums eingeladen, ihre Ideen zur Verbesserung von Strukturen, Abläufen und zur Verbesserung der wirtschaftlichen Situation einzubringen. Dazu zählen Hinweise aus der eigenen Abteilung, was besser oder anders gemacht werden kann und was vielleicht auch unsinnig oder überflüssig ist.
„Die Mitarbeiter sind die Fachleute in ihren Bereichen und wir glauben, dass es noch viele potenzielle Reserven gibt, um Effizienz und Produktivität zu steigern. Das führt dann auch zur Sicherung von Arbeitsplätzen.“ Das sagt Arturo Junge, Verwaltungsdirektor des Klinikums. „Sparen ist seit Jahren im Gesundheitswesen angesagt. Fantasielos ist es, über Personaleinsparungen Kosten zu senken. Wir wollen eher über Prozess-Optimierung eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage erreichen.“
Der Betriebsratvorsitzende Axel Burgdorf ergänzt: „Die Mitarbeiter arbeiten nicht nur zu 100 Prozent, sondern oft mehr. Die Optimierung führt also nicht zum Abbau von Stellen, sondern allenfalls zum Abbau von Überstunden und damit zur Entlastung der Mitarbeiter.“
Sehr positiv ist aufgefallen, dass sich alle Berufsgruppen an der Aktion beteiligt haben. Von morgens 5.30 bis 21.30 Uhr lief die Aktion.
Die ganze Zeit waren Mitglieder des Direktoriums und des Betriebsrats ansprechbar. Auch ein mobiles Team war im Klinikum unterwegs, um Ideen von Mitarbeitern „einzusammeln“ die ihre Station nicht verlassen können.
Die gesammelten Ideen werden bei der nächsten Betriebsversammlung vorgestellt, und so können sich noch einmal alle Mitarbeiter ein Bild über die verschiedenen Vorschläge machen. Diese reichen von Möglichkeiten der Energieeinsparung bis zu Änderungsvorschlägen für Prozess-Abläufe.




