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Darmzentrum: Peiner Ärzte stellen Projekt vor

von links: Dr. Heinrich Hülsheger, Dr. Alfred Körfer, Dr. Heike Bock, Dr. Peter Tarillion, Dr. Veit Bendel und Dr. Christian Eckmann.
Große Resonanz auf die Gründung des Peiner Darmzentrums. Zur ersten Informationsveranstaltung im Forum kamen knapp 170 Besucher. Fünf Peiner Ärzte hielten Vorträge über die neusten Erkenntnisse über Darmerkrankungen. Dabei konnten auch Fragen gestellt werden. Dr. Heinrich Hülsheger, Mitbegründer des Darmzentrums, war über das große Interesse der Peiner überrascht.
„Uns war und ist es wichtig zu zeigen, dass es in Peine eine hohe Kompetenz hinsichtlich der Behandlung von Darmerkrankungen gibt, sagt Hülsheger, der in seinem Vortrag unter anderem die Immuntherapie bei Darmkrebs vorstellte. Darüber hinaus erläuterte er die Stadien bei Darmkrebs, an dem in Deutschland jedes Jahr 73.000 Menschen erkranken und 27.000 sterben.
Eingangs hatte Dr. Alfred Körfer die Struktur des Darmzentrums erklärt und aufgezeigt, welche Vorteile sich für Patienten ergeben. Die beteiligten Ärzte treffen sich regelmäßig zu Konferenzen, um komplexe Fälle gemeinsam zu besprechen. Den Betroffenen soll dadurch ein Höchstmaß fachärztlicher Betreuung von der Feststellung der Erkrankung, über die Behandlung bis zur Nachsorge gewährleistet werden.
Weiter referiert Dr. Heike Bock über Darmspiegelung, Dr. Christian Eckmann, Chefarzt der Allgemeinchirurgie im Klinikum Peine, über minimal-invasive Chirurgie bei Darmerkrankungen und Dr. Peter Tarillion, Chefarzt der Gastroentorologie im Peiner Klinikum über chronisch-entzündliche Darmerkrankungen. Auch Arturo Junge, Verwaltungsdirektor des Peiner Klinikums, und Andreas Altrock, Vorsitzender des Peiner Ärztevereins, hatten zu Beginn Grußworte an die Besucher gerichtet.
Hülsheger kündigte an, dass es künftig einmal im Jahr eine Informationsveranstaltung wie jetzt im Forum geben soll, um die Peiner über das Darmzentrum zu informieren.


