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Mittwoch, 16. Juni 2010

Eine „Röhre“ am Klinikum Peine

Heute wurde mithilfe eines Schwertransporters und eines 100-Tonnen-Autokrans ein Magnet-Resonanz-Therapiegerät für die neue radiologische Abteilung angeliefert und auf das extra dafür hergerichtete Bodenfundament gestellt.

Das Gerät, das auch unter der Kurzbeschreibung MRT bekannt ist, wird an das Mitte August fertig gestellte Diagnostikzentrum angebunden sein, das die Radiologie beinhaltet.

Im ersten Bauabschnitt zur Modernisierung des Hauses stelle die Einführung eines bisher nicht verfügbaren MRT einen Quantensprung in der radiologischen Diagnostik dar. „Bisher wurden die Patienten bei die Indikation zu einer MRT-Aufnahme in die radiologische Praxis Sabih und Zielke am Schwarzen Weg gebracht“, sagte Arturo Junge, Verwaltungsdirektor des Klinikum Peine.
„Über die Einrichtung des MRT-Gerätes am Klinikum sind wir mit dieser Praxis in guten Gesprächen und diskutieren die Option einer gemeinsamen Nutzung, um das Gerät besser auszulasten.“

Gekauft wurde ein 1,5-Tesla-Kernspintomograf, der im Jahr 2008 in einem mobilen MRT-Gebäude in Bad Zwischenahn in Betrieb genommen wurde.

Das Gerät wurde jetzt aufgerüstet, sodass beschleunigte Untersuchungen möglich sind. Es ist eine bessere Bild- und Auflösungsqualität möglich, sodass Kopf-, Hals- und Kehlkopfuntersuchungen darstellbar sind sowie eine hochauflösende Qualität bei Aufnahmen an der Wirbelsäule, am Herzen, an der Leber, an den Gelenken und an der Lunge.

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