Forschung/Lehre
Die ständige Verbesserung operativer Verfahren bedarf der stetigen Überprüfung in Form von Studien und Forschungsprotokollen. Dies ist auch an einem Krankenhaus der Schwerpunktversorgung in Peine nötig und möglich. Hierzu ist es erforderlich sowohl operative Standardkonzepte als auch neue operative Behandlungsmethoden (insbesondere der minimalinvasiven Chirurgie ständig zu evaluieren.
Gegenwärtig sind zu folgenden Erkrankungen klinische Behandlungsuntersuchungen angelaufen bzw. kurz vor dem Start:
1. Dickdarmkrebs (Kolon- und Rektumkarzinom): GAST-Studie
2. Studie zur klinischen Wirksamkeit und Effektivität neuartiger Antibiotika zur Behandlung der Peritonitis sowie
3. postoperative Thromboseprophylaxe mit neuartigen Antithrombotika.
Gern stehen wir Ihnen für Auskünfte bezüglich der Neuerungen zur Verfügung und freuen uns über Ihr Interesse.
Laparoskopisches Trainingslabor
Minimalinvasive Operationen stellen an den Operateur noch größere technische Voraussetzungen als offene Operationen. Um die diffizilen Techniken zu erlernen und stetig zu verbessern, ist es nötig, sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene ständig die Fertigkeiten in einer Trainingseinrichtung zu verbessern. Hierzu wurde am Klinikum Peine ein laparoskopisches Trainingslabor eingerichtet. Dies ermöglicht das Erlernen der Handfertigkeiten und das Durchführen kleiner operativer Tätigkeiten (Nähen). Zum einen mittels eines so genannten Laparotrainers. Ferner wurde vom Förderverein des Klinikums Peine die Einrichtung einer Simulationseinheit bewilligt und unterstützt. Zusammen mit einer Zuwendung durch Chefarzt PD Dr. med. Eckmann wird dort in näherer Zeit die Simulationseinheit installiert.



