Leistungsspektrum

Die Medizinische Klinik I betreibt schwerpunktmäßig die Kardiologie, Angiologie, Pneumologie mit Schlaflabor und Internistische Intensivmedizin. Auf der Intensivstation sind alle Möglichkeiten einer modernen internistischen Intensivbehandlung verfügbar, insbesondere Monitorüberwachung, Nierenersatzverfahren, intraaortale Ballonpumpe, Notfalldurchleuchtung, passagere Schrittmacherversorgung, arterielle Druckmessung, Pulmonaliskatheter, erweitertes Kreislaufmonitoring mittels PiCCO-System, nicht-invasive und invasive Beatmung. Für schwierige Beatmungen stehen differenzierte Entwöhnungstechniken zur Verfügung.
Der Chefarzt der Medizinischen Klink I verfügt über die Zusatzweiterbildung „Internistische Intensivmedizin“.

In den letzten Jahren wurde konsequent die Umwandlung einer ehemals konservativen kardiologischen Anteilung zu einer invasiven und innovativen Kardiologie betrieben. Bisheriger Höhepunkt im Ausbau der diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten war die Inbetriebnahme des  Herzkatheterlabors im Mai 2008. Das Labor erfüllt höchste operative Standards und verfügt insbesondere über eine Klimaanlage auf neuestem Stand sowie über ein modernes digitales Befundungssystem mit Bildspeicher. Die Einrichtung einer 24-Stunden-Herzkatheterbereitschaft steht unmittelbar bevor. Darüber hinaus wird kontinuierlich an einer Erweiterung des diagnostischen und therapeutischen invasiven Spektrums gearbeitet.
Die (notfallmäßige) kardiochirurgische Versorgung ist in Kooperation mit der Klinik für Herz- Thorax- und Gefäßchirurgie im Klinikum Braunschweig (Chefarzt PD Dr. W. Harringer) und der Herz- und Thoraxchirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover (Prof. Dr. Haverich) gewährleistet.

Zur Entlastung der IMC wird in Kürze auf einer kardiologischen Normalstation eine mobile telemetrische Überwachungseinheit installiert.

Mit Beginn des kommenden Jahres werden auch kardiovaskuläre Magnetresonanz-Tomographien möglich sein (Kardio-MRT / CMR). Der Chefarzt der Medizinischen Klinik verfügt über eine besondere Expertise auf diesem Gebiet und ist im Besitz der Zusatzweiterbildung „Kardiale Magnetresonanztomographie“.
Andere innovative kardiale Bildgebungsverfahren wie die multislice Computertomographie (msCT - in Kooperation mit der Klinik für Radiologie) zur nichtinvasiven Darstellung der Koronargefäße und die 3-Dimensionale Echokardiographie befinden sich in Vorbereitung.


Das diagnostische und therapeutische Leistungsspektrum im Überblick:

  • Links-/Rechtsherzkatheter und Koronarangiographie (Zugangsweg über den Arm (A. radialis) oder die Leiste (A. femoralis))
  • Ballondilatation (PTCA) mit medikamentös beschichteten (Drug Eluting Ballons-DEB) und unbeschichteten Ballons
  • Stentimplantation mit medikamentös beschichteten (Drug Eluting Stent-DES) und unbeschichteten Stents (Bare Metal Stent-BMS)
  • Katheterinterventioneller Verschluss eines offenen Foramen ovale (PFO) und von Vorhofseptumdefekten (ASD) mittels Schirmchen
  • Herzunterstützungspumpe (Intraaortale Ballonpumpe-IABP)
  • Implantation von
  • Defibrillatoren (ICD)
  • Herzschrittmachern zur Therapie der Herzschwäche (Kardiale Resynchronisationstherapie-CRT)
  • Herzschrittmachern bei bradykarden Herzrhythmusstörungen
  • Eventrekordern zur Erkennung von Herzrhythmusstörungen
  • Nachsorge von Herzschrittmachern und Defibrillatoren
  • Stationäre mobile telemetrische Überwachung von Patienten mit Herzrhythmusstörungen (ab 11/2011)
  • Kardioversion von VHF (medikamentös/elektrisch)
  • Echokardiographie transthorakal (TTE) und transösophageal (TEE) - 3D-Echokardiographie in Planung (2012)
  • Stressechokardiographie (Medikamentös oder mittels Fahrradergometrie auf einem Halbliegendergometer)
  • Kontrastechokardiographie
  • Arteriell und venöse Doppler- und Duplexuntersuchungen der Hals-, Nieren- und der Extremitätengefäße
  • In Kooperation mit der Radiologie kardiale MRT-Diagnostik (in Vorbereitung, ab ca. 01/2012)
  • In Kooperation mit der Radiologie kardiale MRT-Diagnostik (in Vorbereitung, ab ca. 07/2012)
  • EKG, LZ-EKG, Herzfrequenzvariabilität, LZ-RR, Belastungs-EKG (Fahrradergometrie), Kipptischuntersuchungen
  • Spirometrie, Bodyplethysmographie
  • Bronchoskopie (einschl. Lavage und transbrochialer Biopsien)
  • Pleurodesebehandlung
  • Flexible Pleuroskopie (in Vorbereitung) Schlaflabor (4 Plätze) für die Diagnostik und Therapie schlafbezogener Atemstörungen (Schlafapnoesyndrom-SAS)
  • Intensivmedizin:
    • Kontinuierliches invasives und nichtinvasives Monitoring der lebenswichtigen Funktionen (u.a. PICCO, Pulmonaliskatheter)
    • Invasive und nichtinvasive Beatmung
    • Punktionstracheotomie
    • Neurologische Komplexbehandlung (Schlaganfallbehandlung einschl. Lysetherapie)
    • Nierenersatzverfahren
    • externe Kühlverfahren
    • Blutersatz

 

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