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Klinik für Kardiologie, Pneumologie, Angiologie und internistische Intensivmedizin

Mit ganzem Herzen dabei!

Die Klinik für Kardiologie, Pneumologie, Angiologie und internistische Intensivmedizin betreibt schwerpunktmäßig die Kardiologie, Angiologie, Pneumologie mit Schlaflabor und Internistische Intensivmedizin. Die Klinik verfügt über insgesamt 92 Betten, davon 10 auf der ITS/IMC. Auf zwei Normalstationen besteht zudem die Möglichkeit zur telemetrischen Rhythmusüberwachung (12 Plätze).

In den letzten Jahren wurde konsequent die Umwandlung einer ehemals konservativen kardiologischen Abteilung zu einer invasiven und innovativen Kardiologie betrieben. Die Abteilung verfügt seit 2008 über ein Herzkatheterlabor, das durch eine Klimaanlage neuesten Standes über höchste operative Standards für die Implantation von Schrittmachern und ICD verfügt.

Neben allen gämngigen interventionellen Verfahren werden auch Untersuchungen mittels intravaskulärem Ultraschall (IVUS) und intrakoronare Druckdrahtmessungen zur Bestimmung der fraktionierten Flussreserve (FFR) durchgeführt. 

Bei stationären Patienten führen wir in Kooperation mit der Abteilung für Radiologie auch kardiovaskuläre Magnetresonanz-Tomographien (Kardio-MRT / CMR) durch. Der Chefarzt der  Klinik für Kardiologie, Pneumologie, Angiologie und internistische Intensivmedizin verfügt über eine besondere Expertise auf diesem Gebiet und ist im Besitz der Zusatzweiterbildung „Kardiale Magnetresonanztomographie“.

Der Bereich Pneumologie wird geleitet durch Herrn Oberarzt Dr. med. Müller-Marhenke. Spiegelungen (Bronchoskopien) und Gewebeentnahmen (Biospien) gehören hier ebenso zu den Schwerpunkten wie die Lungenfunktionsdiagnostik und die Maskenbeatmung bei nächtlichen Atemaussetzern (Schlafapnoe). Zur Diagnostik und Therapieeinstellung steht ein Schlaflabor mit 4 hochmodernen Plätzen zur Verfügung. Es besteht außerdem eine langjährige Erfahrung mit der invasiven und nicht invasiven Beatmung bei akuter und chronischer Atemschwäche bzw. mit der Entwöhnung (weaning) von einer Langzeitbeatmung.

Zudem sind wir für die Akut-Behandlung von Schlaganfallpatienten zuständig, die über Teleneurologie direkt einem neurologischen Facharzt zur gemeinsamen Therapieplanung vorgestellt und nachfolgend auch täglich von einem Neurologen visitiert werden.

Leistungsspektrum

  • Links-/Rechtsherzkatheter und Koronarangiographie
  • (Zugangsweg über den Arm (A. radialis) oder die Leiste (A. femoralis))
  • Ballondilatation (PTCA) mit medikamentös beschichteten (Drug Eluting Ballons-DEB) und unbeschichteten Ballons
  • Stentimplantation mit medikamentös beschichteten (Drug Eluting Stent-DES) und unbeschichteten Stents (Bare Metal Stent-BMS)
  • Messung der FFR (fractional flow reserve) mittels pressure wire (Druckdraht) und IVUS (Intravskulärer Ultraschall) der Koronarien
  • Katheterinterventioneller Verschluss eines offenen Foramen ovale (PFO) und von Vorhofseptumdefekten (ASD) mittels Schirmchen
  • Herzunterstützungspumpe (Intraaortale Ballonpumpe-IABP)
  • Implantation von:

    • Defibrillatoren (ICD)
    • Herzschrittmachern zur Therapie der Herzschwäche  (Kardiale Resynchronisationstherapie-CRT)
    • Herzschrittmachern bei bradykarden Herzrhythmusstörungen
    • Eventrekordern zur Erkennung von Herzrhythmusstörungen

  • Nachsorge von Herzschrittmachern und Defibrillatoren
  • Stationäre mobile telemetrische Überwachung von Patienten mit Herzrhythmusstörungen (12 Plätze)
  • Kardioversion von VHF (medikamentös/elektrisch)
  • Echokardiographie transthorakal (TTE) und transösophageal (TEE)
  • 3D-Echokardiographie (auch als TEE)
  • Stressechokardiographie (Medikamentös oder mittels Fahrradergometrie auf einem Halbliegendergometer)
  • Kontrastechokardiographie
  • Arterielle und venöse Doppler- und Duplexuntersuchungen der Hals-, Nieren- und der Extremitätengefäße
  • Kardiale MRT-Diagnostik
  • EKG, LZ-EKG, LZ-RR, Belastungs-EKG (Fahrradergometrie), Kipptischuntersuchungen
  • Spirometrie, Bodyplethysmographie, Diffusionskapazität
  • Bronchoskopie (einschl. transbrochialer Biopsien und   Lymphknotenpunktionen)
  • Pleurodesebehandlung
  • Schlaflabor (4 Plätze) für die Diagnostik und Therapie schlafbezogener Atemstörungen (Schlafapnoesyndrom-SAS)
  • Intensivmedizin:

    • Kontinuierliches invasives und nichtinvasives Monitoring der lebenswichtigen Funktionen (u.a. PICCO, Pulmonaliskatheter)
    • Invasive und nichtinvasive Beatmung
    • Punktionstracheotomie
    • Drainagetherapie von komplizierten Pleuraergüssen und Pneumothorax
    • Neurologische Komplexbehandlung (Schlaganfallbehandlung einschl. Lysetherapie) u.a. mittels Telemedizin
    • Nierenersatzverfahren

    • externe Kühlverfahren
    • Blutersatz

Technische Ausstattung

  • 1 Herzkatheterlabor (monoplan, Fa. Siemens), IVUS, FFR
  • High-End-Ultraschallgerät (Epiq 7, Fa. Philips) mit 3D-TTE und 3D-TEE- Sonde
  • Schrittmacher-/ICD-Abfrage mit Abfragegeräten aller gängingen Firmen
  • Schlaflabor mit 4 hochmodernen Plätzen
  • Hochmoderne Endoskopieeinheit zur Durchführung flexibler Bronchoskopien
  • Telemedizinische Einheit auf der Intensivstation zur Schlaganfallbehandlung
  • Telemetrie auf Normalstation (12 Plätze)

Leistungszahlen

2014

  • 4.971 Patienten (CMI 0,946, VWD 5,48 Tage)
  • 995 Linksherzkatheter, 118 Rechtsherzkatheter, 283 PCI
  • Neuimplantationen: 94 Herzschrittmacher, 27 ICD, 11 CRT-D, 10 Eventrekorder
  • Aggregatwechsel : 37
  • 179 Elektrokardioversionen
  • ca. 350 Bronchoskopien

Weiterbildung

Der Chefarzt der Medizinischen Klinik I besitzt zusammen mit dem Chefarzt der Medizinischen Klinik II die Weiterbildungsbefugnis zum Facharzt für Innere Medizin (common trunk) und verfügt zudem über die Weiterbildungsbefugnis Kardiologie.

Darüber hinaus hat die Ärztekammer Niedersachsen das Klinikum Peine als Teil der Verbundsweiterbildung Allgemeinmedizin aufgenommen. In Zusammenarbeit mit einem Netzwerk kooperierender niedergelassener Arztpraxen wurde dem Weiterbildungsnetz die Befugnis erteilt, Mediziner zu Fachärzten für Innere Medizin und Allgemeinmedizin auszubilden

Weitere Informationen: www.kvn.de

Forschung und Lehre

Das Klinikum Peine ist akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH).

Der Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. F. Grothues ist Hochschullehrer an der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. In Peine erfolgt zudem die Ausbildung von Studenten im Rahmen von Famulaturen und des Praktischen Jahres (PJ). Ferner haben in den letzten Jahren regelmäßig Staatsexamen-Prüfungen unter der Leitung von Herrn CA PD Dr. Grothues stattgefunden.

Als PJ-Student(in) können Sie Ihr PJ-Tertial in unserer Klinik absolvieren und im Rotationsverfahren Einblicke in die Arbeit auf einer Normalstation, der Intensivstation bzw. der Intermediate Care Station oder der Notaufnahme erhalten. Natürlich bleibt auch genug Zeit, in die diagnostischen Funktionsbereiche wie Herzkatheterlabor, Echokardiographie/Ultraschall, Bronchoskopie und Schrittmacher-/ ICD-Ambulanz „hineinzuschnuppern“. Röntgensbesprechungen, EKG-Seminare, und wöchentliche Fortbildungen sollen neben der praktischen Tätigkeit auch Ihre theoretischen Kenntnisse im Gebiet der Inneren Medizin/Kardiologie festigen.

Vergütung

Ihre Tätigkeit in unserer Klinik wird mit €400 vergütet. Zudem können wir Ihnen -aktuelle Verfügbarkeit vorausgesetzt- unentgeltlich eine Unterkunft in unserem Wohnheim auf dem Klinikgelände zur Verfügung stellen. Die Verpflegung in unserer Klinikcafeteria ist natürlich ebenfalls kostenlos.  

Als Famulant(in) sind Sie ebenfalls herzlich in unserer Klinik willkommen und können bei uns erste Erfahrung in der Behandlung internistischer Krankheitsbilder gewinnen. Für auswärtige Studenten kann –aktuelle Verfügbarkeit vorausgesetzt- für die Dauer der Famulatur eine Unterkunft gestellt werden. Die Verpflegung in unserer Klinikcafeteria ist selbstverständlich kostenlos.

Für weitere Auskünfte zu PJ und Famulatur steht Ihnen der Chefarzt der Medizinischen Klinik I, Herr Priv.-Doz. Dr. med. Frank Grothues oder der PJ-Beauftragte der Klinik Herr OA O. Tatli gerne zu Verfügung.

Fortbildungen

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Priv.-Doz. Dr. med. Frank Grothues Tel.: 05171 93-1601 Fax: 05171 93-1619
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